Konzept


"P'tits loups" nimmt an dem Bundesprogramm Sprach-Kitas teil

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist.

Unser Konzept

„P'tits Loups“ schafft den Raum und die Möglichkeit, eine zweite Sprache unter natürlichen Bedingungen weiter auszubauen oder neu zu erlernen. Dafür ist es notwendig, dass der Anteil von Hause aus bilingualer Kinder bei mindestens 70% liegt. Jede*r Erzieher*in kommuniziert jeweils in ihrer Muttersprache mit den Kindern, nach dem Prinzip: eine Person = eine Sprache. Dabei wird neben der Zweisprachigkeit vor allem auch auf die interkulturelle Begegnung wert gelegt, in der die jeweils andere Kultur positiv und als Bereicherung erfahren wird.

 

Sprach-Kita

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ hat drei Themenschwerpunkten „Alltagsintegrierte Sprachbildung, Inklusion und Zusammenarbeit mit Eltern“ und bietet den Kindern die Chance die Kunst der Sprache zu entdecken. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Programm stellt jährlich den Kindertagesstätten finanzielle Mittel zur Verfügung. Unsere Kiternelle P'tits Loups verfügt dadurch über eine zusätzliche Stelle für eine pädagogische Fachkraft. Ihre Funktion bezieht sich auf die drei genannten Themenbereiche und besteht schwerpunktmäßig in der Beratung, Begleitung und Unterstützung des Erzieherteams, der Kinder und selbstverständlich auch der Eltern.

 

Altersgemischte Gruppen

Kinder brauchen für ihre Entwicklung gleichaltrige, jüngere und ältere Kinder als Freunde, Spielgefährten und zum Lernen. Die zwei altersgemischten Gruppen von 1½ bis 6 Jahren eröffnen Vorteile sowohl sozialer, sprachlicher als auch geistiger und emotionaler Natur. Daher werden in unserer Kiternelle altersheterogene (unterschiedliche Altersstufen) und altershomogene (gleiche Altersstufe) Aktivitäten angeboten. Den Kindern werden dadurch zusätzliche Erfahrungen ermöglicht und sie erleben unterschiedliche Gruppenformen. In den altershomogenen Gruppen kann schließlich individueller auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden, was die kleinere Gruppenstärke noch intensiviert.

 

"Hilf mir, es selbst zu tun."

Ein weiterer zentraler Aspekt unserer pädagogischen Arbeit. Der Lernprozess des einzelnen Kindes soll nach seinem eigenen Rhythmus und seinen eigenen Interessen erfolgen, gekoppelt an Vergnügen, Spiel und Lernlust. Das geschieht in der Gruppe und durch die Gruppe, ohne Druck und Erwartung von Ergebnissen, in einer herzlichen Atmosphäre und einem Klima des Vertrauens, in dem es keine Konkurrenz und Rivalität gibt.

In unserer ergänzenden, familienbegleitenden Erziehungsfunktion sehen wir die uns anvertrauten Kinder als individuelle Persönlichkeiten, die aber auch Teil einer Gruppe sind. In diesem Umfeld bekommen die Kinder die Möglichkeit zur freien Entfaltung. Ihrer Selbständigkeit und ihrem Erkundungsbedarf wird altersgerecht begegnet. Mit entsprechenden Spielangeboten/Anregungen und Aktivitäten, aber auch durch ihre konkrete Teilhabe (z.B. an Tischdiensten, Essensbestellungen, ...) werden sie gefördert. Die Fachkräfte nehmen hierbei die Bedürfnisse der Kinder wahr, um diese in ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung zu stärken.

Das Pädagogen-Team